Wie ich arbeite
Arbeitsweise
Ich arbeite unabhängig, minimalistisch im Setup und maximal präsent – ohne Eile und ohne Angst. Ich beginne mit Einordnung: Was soll gesagt werden? In welchem Ton? Mit welcher Haltung?
Meine Arbeit ist hörend, reduzierend und präzisierend. Aussage kommt vor Ästhetik, Stimme vor Sound, Wirkung vor Lautstärke. Ich entscheide bewusst, warum etwas da ist – und warum nicht.
Ich arbeite dialogisch und prozessorientiert. Nicht für dich, sondern mit dir – und mit dem, was sich zeigen will.
Ich mag klare Worte, echte Verbindungen und Musik, die nicht versucht zu gefallen, sondern zu berühren – mit Humor, Tiefgang und einer großen Portion Menschlichkeit.
Für wen meine Arbeit gedacht ist
Meine Arbeit richtet sich an Menschen, die ihr musikalisches Werk ernst nehmen – im Sinne von Verantwortung, nicht Perfektion. Du bist hier richtig, wenn du spürst, dass dein Material Tiefe hat, aber nicht durch Lautstärke, Effekte oder Tempo entstehen soll, sondern durch Klarheit, Entscheidung und Zeit. Du suchst keine schnelle Lösung, kein „Mach du mal“, kein optimiertes Produkt. Sondern einen Prozess, in dem dein Song, dein Sound oder dein Projekt zu dem werden darf, was es im Kern bereits ist.
Du bist bereit,
- zuzuhören, bevor du hinzufügst
- stehen zu lassen, was trägt
- loszulassen, was nicht stimmig ist
- und dein Werk selbst weiterzutragen
Ich arbeite gern mit Künstler:innen, die nicht abgeholt werden wollen, sondern auf Augenhöhe denken, fühlen und entscheiden. Wenn du dein Projekt nicht „fertig haben“, sondern klarer werden lassen willst, dann bist du hier richtig.
Wie sich meine Preise ergeben
Meine Preise ergeben sich aus: Präsenz, Erfahrung, Verantwortung und der Tiefe, mit der ich ein Projekt begleite. Sie entstehen nicht aus Minuten, Plugins oder Produktionsschritten.
Ich arbeite nach dem Prinzip:
„So viel Klarheit, wie ein Werk braucht, um getragen werden zu können.“
Das bedeutet:
- Manche Prozesse sind kurz und präzise
- andere brauchen Zeit, Wiederkehr und Reifung
- alle erfordern volle Aufmerksamkeit
Wer mit mir arbeitet, bezahlt nicht für ein Ergebnis, sondern für einen Raum, in dem Entscheidungen möglich werden und ein Werk seine eigene Tragfähigkeit findet. Wenn dir wichtig ist, dass ein Song, ein Sound oder ein Projekt nicht nur funktioniert, sondern bleibt – dann wird sich der Preis für dich stimmig anfühlen. Wenn nicht, ist das vollkommen in Ordnung.
Zahlungsmodalitäten
Aufträge bis 500 € werden vollständig im Voraus berechnet.
Ab 500 € erfolgt die Abrechnung mit 50 % Anzahlung und 50 % bei Abgabe.
Nutzungsrechte werden nach vollständiger Zahlung eingeräumt.
Zur Sprache meiner Arbeit
Meine Kernarbeit ist deutschsprachiges Songwriting – aus sprachlicher Präzision, nicht aus Prinzip. Ich arbeite mit Sprache als Träger von Haltung, inneren Zuständen und Bedeutung. Diese Tiefe lässt sich in der Muttersprache am klarsten und ehrlichsten halten.
Deutsch ist nah. Man kann sich darin nicht verstecken. Genau deshalb entsteht hier für viele die größte Spannung – und die größte Wahrheit.
Ich schreibe Texte, die:
- Ambivalenz aushalten
- Nähe zulassen, ohne peinlich zu werden
- Denken, Körper und Gefühl gleichzeitig abbilden
- Klar sind, ohne zu vereinfachen
Diese Arbeit ist auf Deutsch am stärksten.
Englisch biete ich bewusst sekundär an, dort, wo es inhaltlich trägt:
- im Co-Writing
- bei stilistisch reduzierten Songs
- für Feinschliff, Übertragungen oder Stimmungsarbeit
Ich verstehe Englisch als Werkzeug – Deutsch als Heimat. Viele Künstler:innen wählen Englisch aus Distanz, Unsicherheit oder Schutzbedürfnis. Das ist menschlich. Aber es ist nicht meine Arbeitslogik.
Was ich anbiete, ist ein Raum, in dem Deutsch würdevoll, klar und zeitgemäß klingen darf – durch das, was entsteht. Andere Sprachen können als Akzente, Marker oder Bedeutungsöffner Teil eines Textes sein – als bewusste Erweiterung. Meine Arbeit beginnt beim Ausdruck. Die Sprache folgt der Wahrheit, nicht umgekehrt.