💘 Kapitel 4 – Liebe, echt & unbequem
Liebe klingt oft wie ein Versprechen – aber manchmal fühlt sie sich an wie ein Fluch.
Du weißt, es ist vorbei, aber dein Herz hat’s noch nicht verstanden.
Dieser stille Schmerz, der sich als Lied verkleidet:
›Ich hasse es (verliebt zu sein)‹.
Doch Liebe ist nicht nur Festhalten. Manchmal ist sie das Gegenteil.
Ein Loslassen, das nicht gegen dich spricht, sondern für die Freiheit.
Wahre Liebe lebt nicht im Besitz. Sie bleibt dort, wo keiner dem anderen gehört.
In der Würde zu lieben, auch wenn’s nicht erwidert wird –
und in der Selbstachtung zu gehen, wenn der Raum nicht mehr betreten wird.
So klingt ›Wahre Liebe lebt frei‹.
Und dann gibt es Begegnungen, die dich an das Gemeine erinnern. Nicht erfunden – erlebt.
Nähe zeigen, Nähe wollen, und dann… kehrt sie sich um, aus Angst, verletzt zu werden.
Distanz als Selbstschutz – bis sie fast zur Karikatur wird, aber trotzdem wahr bleibt.
Da steht sie: ›Die gemeinste Frau‹.
Liebe, echt & unbequem –
sie ist kein rosaroter Trost.
Sie ist die Probe aufs Herz.
Und manchmal zeigt sie sich, gerade weil sie wehtut.
🎼 Ich hasse es (Verliebt zu sein)
Strophe 1
Du bist weit weg, so oft in mei’m Kopf
Ich denk an dich, schon häng ich wieder am Tropf
Dein Lächeln ein Messer
Es macht das Vermissen nicht besser
Ich geh mein Weg, seh nur dein Gesicht
Lachende Paare, ich lach heut’ nicht
Mit Musik und ’nem Bier
Egal, was ich tu, es führt zu dir
Refrain
Du machst mich schwach, dachte du wärst mein
Ich warte dumm auf ein Signal
Ich hasse es, verliebt zu sein
Und bin es wieder einmal
Strophe 2
Dein Leben glänzt, meins bleibt matt und grau
Du gehst zum Fest, ich zähl’ die Sterne genau
Frag mich, ob du tanzt
Der Gedanke macht mir Angst
Ich schreib dir nicht, doch zuhause wach’ ich
Tu so, als wäre das keine große Sache
Tief in mir drin
Ist es für mich ganz schlimm
Refrain
Outro
Ich schließ die Augen, will dich nicht mehr seh’n
Deine Stimme will ich nicht versteh’n
Es dauert nicht lang
Bis ich wieder atmen kann
🎼 Wahre Liebe lebt frei
Strophe 1
Ich würd’ dir gerne sagen
Dass ich was Besond’res spür’
Meine Worte bleiben Fragen
Ich weiß nicht, was du mich fühlst
An meiner Stelle steht ein andrer
Ein andrer Mann, der bei dir bleibt
Ich war blind, nun wird’s klarer
Was du mir schenkst ist Einsamkeit
Refrain
Vielleicht wird der Schmerz verblassen
Wie Nebel, der sich hebt
Ich lern’ dich loszulassen
Weil wahre Liebe frei lebt
Strophe 2
Ich bin ein Mensch mit großem Herz
Die Zeit mit dir ließ es erfrier’n
Meine Hoffnung trägt den Schmerz
Und mein Mut hinter kalten Tür’n
Hab es tief in mir eingesperrt
Mein Herz schlägt hinter Mauern
Weil die Sehnsucht sich nicht bewährt
Werd’ ich nicht mehr an ihn’n lauern
Refrain
Strophe 3
Ja, die Zeit heilt alle Wunden
Nur, wenn ich dich ziehen lass
Alleine zähl’ ich die Stunden
Bis der Schmerz mich verlässt
Ja, die Zeit heilt alle Wunden
Nur, wenn ich den Abstand halt’
Ein neuer Weg wird sich begründen
Und mein Herz öffnet sich schon bald
Refrain
🎼 Die gemeinste Frau
Strophe 1
Auf allen Straßen laufen so gemeine Frau’n
Auf allen Straßen laufen so gemeine Frau’n
Doch ich kenne die gemeinste Frau von all’n
Strophe 2
Die Dame ist verkorkst, ich frag mich oft warum
Die Dame ist verkorkst, ich frag mich oft warum
Die Alte noch lebt, sie ist wohl zu gemein für den Tod
Jodeln
Jo – De – Lehiii – eh – iii
Jo – De – Lehiii – Jo
De – Lehiii
Strophe 3
Die verruchte Frau, sie hat so viele verführt
Die verruchte Frau, sie hat so viele verführt
Kaum ging der eine raus, kam der nächste durch die Hintertür
Jodeln
Jo – De – Lehiii – eh – iii
Jo – De – Lehiii – Jo
De – Lehiii
Strophe 4
Ich kenn in dieser Welt zwei Dinge, die ich nicht versteh
Ich kenn in dieser Welt zwei Dinge, die ich nicht versteh
Die eine ist die Frau – und der Mann, der sich ihretwegen quält
Jodeln
Jo – De – Lehiii – eh – iii
Jo – De – Lehiii – Jo
Gemein war sie