📀 Wolf Marc – Im eigenen Tempo

🌱 – Prolog

Dies ist kein Album zum Nebenbei-Hören.
Es ist eine Reise.
Sechs Kapitel, 18 Lieder – nicht als Programm, sondern als Weg.

Manche Songs sind wie offene Fenster,
manche wie Spiegel,
manche wie Schatten,
die du erst siehst, wenn du innehältst.

Ich habe sie nicht geschrieben, um dir zu gefallen.
Ich habe sie geschrieben, um nicht zu verlieren, was mich ausmacht.

Wenn du bereit bist, dann setz dich.
Atme.

Und komm mit – im eigenen Tempo.


Kapitelübersicht

🛣️ Kapitel 1 – Aufbruch

1 – Ich fahr einfach los

2 – Du bist mitgefahr’n (Blinder Passagier)

3 – 30 Tage (Dann bist du hier)

🌐 Kapitel 2 – Zeitgeist & Sehnsucht

4 – Ich bin online, ich bin allein

5 – Ohne Borg mach ich dicht

6 – Ich will euch nicht verlier’n

🔁 Kapitel 3 – Orientierung & Abgrenzung

7 – Kreuzen und Kreisen

8 – Wenn du mich nicht willst

9 – Kümmer dich um deinen Kram

💘 Kapitel 4 – Liebe, echt & unbequem

10 – Ich hasse es (Verliebt zu sein)

11 – Wahre Liebe lebt frei

12 – Die gemeinste Frau

🪞 Kapitel 5 – Reflexion & Selbstbild

13 – Ich stelle fest

14 – Der gefleckte Vogel Fabio

15 – Frost in mir (Suche nach Wärme)

🧊 Kapitel 6 – Abschied, Bleiben, Ankommen

16 – Verlorener Freund (Klaus, komm heim)

17 – Ich bleib

18 – Im eigenen Tempo


Beschreibung

Marc Tietz ist ein Singer-Songwriter (aus Eutin), der das Leben in seinen Liedern nicht beschönigt – aber würdig behandelt. Mit feinem Gespür für Sprache, Atmosphäre und Details erschafft er eine eigene Country-Ästhetik: Sie trägt den Staub alter Straßen, aber spricht aus den Rissen moderner Herzen.

In seinem Projekt „Im eigenen Tempo“ erzählt er persönliche, tiefgründige und zugleich zugängliche Geschichten – mal direkt, mal mit augenzwinkerndem Humor, mal wie tradiertes Liedgut einer langen inneren Geschichte.

„Im eigenen Tempo“ ist kein nostalgischer Country-Trip, sondern ein moderner Erzählband aus Musik – mit Westerngitarre, Slide-Guitar, Kontrabass, dezentem Schlagzeug und Chören. Inspiriert von Hank Williams, Ernest Tubb, Loretta Lynn, Jimmie Rodgers und Johnny Cash setzt Marc auf einen warmen, organischen Klang, der nicht glänzt – sondern bleibt.

Seine Songs kreisen um Verletzlichkeit in Beziehungen, soziale Widersprüche und emotionale Selbstbestimmung – mal als Szene erzählt, mal als poetische Fabel verpackt. 18 Lieder – jedes anders, doch alle gehören zusammen. Denn ihr Ursprung ist derselbe: ein echtes Leben.

Marc Tietz singt, was ihn beschäftigt – ohne Filter, ohne Fassade. Seine Musik ist menschlich nahbar und künstlerisch präzise. In einer Zeit der Oberflächlichkeiten wählt er den Weg der Tiefe – im eigenen Tempo.

„Ich mache diese Musik nicht, um zu gefallen, sondern um nicht zu verlieren, was mich ausmacht.“

Live bringt Marc seine Songs mit Gitarre, Playback-Instrumentals und seiner unverwechselbaren Stimme zwischen schelmischem Lächeln und stiller Wucht. Kein Spektakel. Keine Show. Sondern ein Moment der Begegnung – so ehrlich wie ein Ruf aus dem Wald. Er fragt nicht, ob du zuhörst. Er sagt einfach: Ich bin da.

„Ich singe nicht für Applaus – sondern für die, die es brauchten.“



🐺 – Die Wolfslegende

Es war einer dieser Abende in einer kleinen Kneipe,
das Licht schwach, der Boden voller Staub und Stimmen.
Marc spielte drei Lieder, nichts Großes, nur Gitarre und Stimme –
aber als er fertig war, hing die Luft noch wie eine unsichtbare Saite im Raum.

Ein alter Kerl am Tresen, der mehr Whiskey als Worte kannte,
zog an seiner Zigarette, blies den Rauch in Richtung Decke und brummte halblaut:
„Der Wolf… mit dem singenden Fell.“

Zuerst lachte jemand, dann nickte einer, dann alle.
Und irgendwie war klar: das ist kein Künstlername, das ist ein Spitzname.
Nicht erfunden – sondern gefunden.
Seitdem blieb er hängen, wie ein Stück Staub, das man nicht waschen kann.

„Wolf Marc – das singende Fell:
gefunden in einer Nacht, in der selbst der Rauch zuhörte.“



🐾 – Die Legende der Fabelwesen

🐗 – Borg – das Wildschwein (Wächter der Klarheit)

Taucht offen auf in „Ohne Borg mach ich dicht“.
Stampft mit den Hufen gegen Lärm, Pixel und Schein.
Er grunzt für Bodenhaftung, für Klarheit – und erinnert dich:
„Ohne Borg bleibt es platt.“

🐦 – Fabio – der gefleckte Vogel (Botschafter zwischen Himmel & Zweifel)

Sein Name steht über „Der gefleckte Vogel Fabio“.
Er trägt die Flecken sichtbar, jodelt gegen Systeme,
und fliegt trotzdem seinen eigenen Weg.
Ein Sonderling – nicht trotz, sondern wegen seiner Zartheit.

🐭 – Klaus – die Maus (Zwischen Flucht & Rückkehr)

Er schleicht ins Finale: „Verlorener Freund (Klaus, komm heim)“.
Er ist das verlorene Kind im Erwachsenen,
die leise Stimme, die nicht ganz weg ist – nur verwandelt.
Und wenn er zurückgerufen wird, ist das kein Effekt.
Es ist Erinnerung: „Klaus, komm heim.“

🦦 – Molto – der Maulwurf (Tiefenbeauftragter)

Nicht im Titel genannt, aber zu spüren:
In „Ich stelle fest“ und „Frost in mir (Suche nach Wärme)“ gräbt er durch die inneren Schichten.
Molto lebt in der Dunkelheit, wo das kleine Licht am meisten strahlt.
Er spricht nicht laut, aber er begleitet dich nach unten –
dorthin, wo Wärme neu geboren wird.

🐒 – Pino – der Weißhandgibbon (Leichtfüßiger Spiegel mit Grinsen)

Versteckt zwischen den Zeilen von „30 Tage (Dann bist du hier)“ und „Kümmer dich um deinen Kram“.
Sein Humor springt zwischen Sehnsucht und Albernheit, zwischen FBI-Fahndung und Aufräumtipps.
Pino erinnert: Nicht alles ist Drama. Manchmal reicht ein Sprung zwischen zwei Lianen, nur um das Dazwischen zu feiern.